28. April 2016
Orang-Utan-Auswilderung

Die neuen Wilden sind endlich zu Hause

Jetzt sind sie draußen. Sofi, Belli, Nobri, Suta, Olbert, Gina, Zakia, Olivia, Sule, Kevin, Ella und Lomon sind endlich zuhause.

Lomon war übri­gens eines unserer bekann­testen Paten­tiere. Wie die meisten unserer Schütz­linge kam auch Lomon als krankes Waisen­baby zu BOS – befreit aus quälender Gefan­gen­schaft. Nach langen Jahren der Fürsorge und des Trai­nings in Nyaru Menteng wird der nunmehr 14-Jährige zusammen mit seinen elf Freunden im Wald von Butik Batikap wieder ein rich­tiger Orang-Utan sein dürfen.

Ein rich­tiger Orang-Utan zu sein… Ihre Mütter haben sie das nicht mehr lehren können. Sie wurden erschlagen oder erschossen. Mensch­liche Pfleger und „Baby-Sisters“ brachten den kleinen Schütz­lingen dann aber auch alle notwen­digen Fertig­keiten und Kennt­nisse bei, die ein Orang-Utan zum Leben und Über­leben braucht. Und Menschen aus aller Welt helfen durch ihre Spenden, diese kleine Wieder­gut­ma­chung an unseren rothaa­rigen Vettern zu ermög­li­chen. Seit 2012 konnte BOS 207 Orang-Utans die Frei­heit wiedergeben.

Mehr über die einzelnen Kandi­daten können Sie hier lesen.